09. Oktober 2025
Der Landesjugendring NRW begrüßt Verhandlungen zur Wahlalterabsenkung
Diese Woche wird im Landtag Nordrhein-Westfalen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre verhandelt. Der Landesjugendring NRW fordert dies schon lange und begrüßt das ausdrücklich: Das Wahlrecht ist ein Grundrecht – und kein Privileg, das an Alter, Wissen oder vermeintliche Reife geknüpft werden darf. In seinen „10 steilen Thesen und guten Gründen für das Wahlrecht junger Menschen“ betont der Landesjugendring NRW, dass das Wahlrecht kein Kompetenznachweis ist, sondern Ausdruck politischer Gleichberechtigung. Auch Erwachsene sind nicht alle hochpolitisch oder umfassend informiert – und trotzdem dürfen sie wählen. Genau das macht Demokratie aus: das Recht, mitzubestimmen, unabhängig davon, wie politisch oder informiert jemand ist. Jugendliche sind Teil dieser Gesellschaft. Sie sind von politischen Entscheidungen unmittelbar betroffen – in Bildung, Klima, Mobilität oder Ausbildung. Sie müssen die Folgen politischer Beschlüsse länger tragen als viele derjenigen, die heute wählen dürfen. „Junge Menschen sind politisch. Aber es geht gar nicht darum, ob junge Menschen politisch genug sind, um wählen zu dürfen. Es geht darum, dass sie Bürger_innen sind – deswegen haben sie das Recht, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Noch einmal mehr in einer der ältesten Bevölkerungen weltweit,“ sagt Max Holzer, Vorsitzender des Landesjugendrings NRW. „Das Wahlrecht ab 16 stärkt die Demokratie, weil es sie gerechter macht – nicht, weil es junge Menschen ‚fit für Politik‘ erklärt.“ Der Landesjugendring NRW fordert den Landtag auf, das Wahlalter endlich abzusenken und damit ein klares Signal für Gleichberechtigung, Teilhabe und demokratische Weiterentwicklung zu setzen.
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